Über den Garten

1972 entstand die Idee in Nohfelden einen Gift- und Heilkräutergarten anzulegen.

Initiator war Dr. Karl-Heinz Potempa / Hubertus-Apotheke Türkismühle, der ein entsprechendes Grundstück erwarb und seine Idee umsetzte.

An einem trockenen steinigen Südhang (Feldspat) begann er auf einem ca. 4.000 m² großen Gelände einen privaten Apotheken Gift- und Heilkräutergarten anzulegen, der mittlerweile zu einem der größten Deutschlands geworden ist.

Im Laufe des Jahres können über 400 Pflanzen, Bäume und Sträucher gezeigt werden, die in der Medizin/Pharmazie Bedeutung erlangt haben.

Am Beginn der ca. 1,5 Stunden langen Führung wird am Eingang des Gartens, am Bienenhaus, auf die Bedeutung der alternativen Heilkunde hingewiesen: Phytotherapie, Homöopathie, Bachblüten-Therapie, traditionelle chinesische Medizin, anthroposophische Arznei. Auch über Hildegard von Bingen und Maria Treben wird kritisch gesprochen. Mit in den Garten integriert ist ein sehr informativer Bienenlehrpfad.

Man geht auf kurz gemähten Wiesenwegen (auch barfuß und für Rollstuhlfahrer geeignet). Man hat die Möglichkeit, sich unterwegs auf Bänken auszuruhen.

Auf Hochbeeten kann man besonders gut die Pflanzen betrachten. Alle wichtigen Pflanzen sind mit ausführlichen Beschreibungen / Schildern versehen.

Besonderen Wert wird auf das Erkennen und die Bedeutung der giftigsten Kräuter gelegt, auch tödlich giftige Kräuter. Am Ende der Führung gibt es im Gartenhaus einen kostenlosen Umtrunk: Sprudel, Wein und Obstschnäpse.

Alles enthalten im Eintrittspreis von 10,00 € pro Person. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Studenten und Azubis kostenfrei.

Die Führungen finden von Mitte Mai bis Anfang September statt.